I.
Siebenbürger Sachsen - Gründung und Entfaltung einer
traditionsreichen Gemeinschaft
Im ersten Teil "Siebenbürger Sachsen -
Gründung und Entfaltung einer traditionsreichen Gemeinschaft" wird die
Ansiedlung der
Siebenbürger Sachsen und der Siebenbürger Landler in Siebenbürgen erläutert.
Ein historischer Überblick spannt den Bogen von der ersten Ansiedlung im 12.
Jahrhundert bis zur großen Aussiedlungswelle Ende des 20. Jahrhunderts.
Dieser Abschnitt untersucht die historische Gemeinschaftsbildung
der Siebenbürger Sachsen und erörtert dabei folgende gemeinschafts-
und identitätsstiftende Institutionen: Andreanum und
Nationsuniversität, Brauchtum und Nachbarschaften, Stiftungen und Vereine,
Glaube und Kirche, Sprache und Schule.
Im Anschluss erfolgt eine Analyse der
Motive und Ursachen, die zur Auflösung und zum Exodus dieser
Gemeinschaft aus Siebenbürgen führten. Weiterhin wird die
Integration in die wichtigsten neuen Siedlungsgebiete, Deutschland,
Kanada, Österreich und USA, aufgezeigt.
- Wahrung der Eigenständigkeit trotz wechselnder Staatszugehörigkeit. Eine
fast 900-jährige Geschichte im Überblick
- Siebenbürger Landler
- Bedeutung des Andreanums und der Sächsischen Nationsuniversität für die
Gemeinschaftsbildung der Siebenbürger Sachsen
- Von der Wiege bis zur Bahre – Wie Brauchtum und Nachbarschaften das Gemeinschaftsleben formten
- Stiftungen und Vereine als Katalysatoren neuer Partizipationsformen seit dem 19.
Jahrhundert
- Glaube und Gemeinschaft: Die integrative Kraft der Religion bei
den Siebenbürger Sachsen
- Kulturelle Ankerpunkte der Siebenbürger Sachsen: Sprache und Schulwesen
- Aussiedlung der Siebenbürger Sachsen von Siebenbürgen nach Deutschland:
Ursachen, Motive und Integrationswege
- Migration aus Siebenbürgen in die USA
-
Migration aus Siebenbürgen nach Kanada
- Evakuierung aus Siebenbürgen und Integration in Österreich
- Deportation in die Sowjetunion
- Leben im kommunistischen Rumänien
|