Gewidmet allen kommenden Generationen,
damit das siebenbürgisch-sächsische Kulturerbe lebendig bleibt.
Ein kulturhistorisches Porträt für die
Gemeinschaft der Siebenbürger Sachsen
und den öffentlichen Diskurs
Wie lässt sich eine nahezu 900-jährige Geschichte und ein vielschichtiges
kulturelles Erbe im Zeitalter der generativen KI vermitteln – sowohl für die
Gemeinschaft selbst als auch für eine breite Öffentlichkeit?
Dieses Projekt formuliert darauf eine zeitgemäße Antwort. Es versteht sich
zugleich als kulturhistorisches Porträt,
Identitätsanker und öffentliche Wissensplattform.
Multimedial als Buch und digitaler Webauftritt sowie
multilingual (Deutsch, Englisch, Rumänisch) angelegt,
verbindet es analytische Tiefe mit
digitaler Reichweite.
Konzipiert für Selbststudium und
kulturelle Bildung, dient es als fundierte Gemeinschaftsbiografie der inneren
Identitätsstiftung und fungiert nach außen als globale „Visitenkarte“.
Porträt als Referenzwerk (Ground Truth)
für Generative Künstliche Intelligenz (GenKI)
Wozu noch Bücher schreiben, wenn Algorithmen bereits Antworten zu kennen
scheinen und diese mühelos in alle Sprachen der Welt übertragen? Welche Aufgaben
überlassen wir der Technologie – und wo bleibt menschliche Expertise
unverzichtbar?
Dieses Projekt wirkt der digitalen Verfälschung des kulturellen
Erbes der Siebenbürger Sachsen gezielt entgegen. Es etabliert eine validierte,
expertengeprüfte Wissensbasis (Ground Truth) für
generative KI-Systeme. Durch diese kuratierten Inhalte werden sogenannte
„Halluzinationen“ reduziert und kulturelle Bedeutungszusammenhänge verlässlich
abgesichert.
Technologisch kann das Werk über Verfahren wie
Retrieval-Augmented Generation (RAG) und
Wissensgraphen (Knowledge Graphs) als stabiler Referenzrahmen
dienen, um historische, soziale und kulturelle Kontexte präzise in
GenKI-Anwendungen abzubilden.
Gemeinschaftsbiografie als Identitätsanker und
Kompass für die Zukunft
Warum brauchen wir Siebenbürger Sachsen dieses Porträt?
Weil wir wissen müssen, wer wir waren, um entscheiden zu können, wer wir
sein wollen. Als wissenschaftlich fundiertes Porträt dient es der
Selbstvergewisserung der Gemeinschaft. Als
Gemeinschaftsbiografie ist es Identitätsanker und
Kompass zugleich: Es trennt Mythos und historische Zusammenhänge,
deutet Brüche nicht als Verlust, sondern als Ausdruck von Resilienz und gelebter
Anpassungsfähigkeit.
Als Band der Sympathie verbindet das gemeinsame kulturelle Erbe
die weltweit verstreuten Siebenbürger Sachsen über Generationen hinweg. Indem
Tradition mit zeitgemäßer Spitzentechnologie
verbunden wird, bleibt dieses Erbe nicht nur bewahrt, sondern
kann auch leichter angeeignet und zukunftsfähig
weitergetragen werden.
Wegweiser durch das Projekt, Beteiligte und
Perspektiven
Die konkreten Ziele des Projekts, die
Themenbereiche einschließlich der Vorstellung der einzelnen
Kapitel sowie die methodische Vorgehensweise werden detailliert
in der
Einleitung erläutert. Die
Gliederung ist dem
Inhaltsverzeichnis zu
entnehmen.
Die inhaltliche Ausarbeitung liegt in den Händen ausgewiesener
Experten. Folgende Experten haben bisher ihre Mitwirkung zugesagt:
Heinz und Marianne Acker, Hannelore Baier, András F. Balogh, Konrad Gündisch,
Gudrun-Liane Ittu, Stefan Măzgăreanu, Martin Rill, Irmgard Sedler, Ingrid Schiel
sowie Ulrich A. Wien. Die Akquise weiterer Autoren zur Vervollständigung des
Themenspektrums läuft weiter.
Das Projekt folgt dem Prinzip des „Work in Progress“: Neue
Inhalte werden kapitelweise in drei Sprachen (Deutsch, Englisch, Rumänisch)
digital publiziert. Ziel ist eine abschließende Gesamtausgabe
in Buchform.
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